Beichte und Versöhnung

Wer ehrlich mit sich selber ist, wird im Laufe seines Lebens immer wieder sagen müssen: Hier habe ich mich verrannt oder hier bin ich jemandem etwas schuldig geblieben. Wer ehrlich ist, weiß auch, dass sich vieles nicht einfach mit ein bisschen guten Willen zurechtbiegen lässt. Und er weiß, dass es Schuld gibt, die man eigentlich nicht wiedergutmachen kann. Wir haben das, was wir getan oder nicht getan haben, nie ganz in unserer Hand.

Wir glauben und hoffen, dass Gott auch die krummsten Dinge, die Menschen gedreht haben, zu einem guten Ende führen kann. Und er tut das auch wirklich, wenn Menschen seine Vergebung annehmen und in sich wirken lassen. Diese erlösende Wahrheit hat Jesus gelebt und dafür ist er sogar gestorben.

Eine ganz besondere Form der Sündenvergebung ist das Sakrament der Versöhnung, bei uns meist verkürzt "Beichte" genannt, weil man dabei seine Schuld nicht nur innerlich bereut, sondern auch mutig beim Namen nennt, eben "beichtet". Der Priester darf dann im Sinne Jesu die Lossprechung (Absolution) geben. Sein Vergebungswort ist das menschliche Zeichen für die Vergebung Gottes.

Beichtgespräche

individuell nach Vereinbarung.