Montag, 05. Februar 2018

Gemeindefastnacht in St. Franziskus

am 27. Januar 2018

Schon bei der Eröffnung der Fastnachtssitzung der Pfarrei St. Franziskus war Stimmung in der voll besetzten Unterkirche als Holger Weberbauer mit dem Rat der FFFF – Freie Franziskaner-Fasenachts-Freunde – in die Narrhalla einzog. 111 Jahre Kloster St. Franziskus galt es zu feiern mit einem großartigen Programm. Gute fünf Stunden lang jagte ein Highlight das andere. Die Lachmuskeln wurden arg strapaziert. Wenn ein Küster die „Sprache“ der Glocken versteht und die Übersetzung dem närrischen Volk präsentiert, wenn Pfarrer und Kapläne als Sternsinger unterwegs an den Haustüren auf die verschiedensten Reaktionen deren Bewohner treffen, wenn sich „Scheinheilige“ musikalisch über die von Gott „geschenkte“ Cellulite beklagen und die Franziskaner Klosterschnallen von den Geschehnissen in der Gemeinde berichten, dann bleibt kein Auge trocken. Gespickt war das abwechslungsreiche Programm nicht nur mit Büttenreden sondern auch mit allerlei schönen Tänzen von Pfadfindermädchen, über Desperate Housewives, Mühlwaldhühner bis hin zur Ehrengarde der DNZ und dem Männerballett vom MGV Frohsinn. Eleonore Meyer wanderte wieder mit der ganzen Familie in der Pfalz rum, die komplette Familie Meyer nahm die Dengmerter Geschehnisse des letzten Jahres ebenso auf die Schippe wie de Baumichel, Michael Sehn und seine Frau Geneviève und Konrad Weisgerber als Lukas der Lokomotivführer. Zwei genervte Fasenachtsgeschädigte hatten die Schnauze so was von voll von der Fastnacht – um dennoch nach Monaten der Enthaltsamkeit wieder auf die Piste zu gehen. Fynn Schwarz wunderte sich als Schüler, wie es seine Mutter fertig bringt, ihn innerhalb von 2 Sekunden auf die Palme zu bringen. Für ihr Luftpumpenkonzert erhielten die Wellenbrecher und Freunde tosenden Applaus. Den krönenden Abschluss machten die Frohsinns-Krätzjer, die mit ihren Stimmungsliedern den Saal zum Kochen brachten. Hut ab vor dieser Saalfastnacht wie sie in St. Franziskus gefeiert wurde! Das war Stimmung pur und wohl kaum zu toppen!

Ute Wirth / Foto: D. Wirth

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