Donnerstag, 04. Januar 2018

Friedenslicht aus Bethlehem

am 23. Dezember in St. Franziskus

Als die Pfadfinder des Stammes St. Ingbert Mitte der DPSG am Samstag vor dem 4. Adventssonntag traditionell das Friedenslicht aus Bethlehem, das sie eine Woche zuvor in Speyer empfangen und nach St. Ingbert gebracht hatten, in die dunkle und bis auf den letzten Stehplatz gefüllte Kirche St. Franziskus trugen, spürte man unter den Gottesdienstbesuchern das Gefühl der Zusammengehörigkeit im Glauben und im Wunsch nach Frieden untereinander und in der Welt. Und auch die Frage, ob Weihnachten nicht besser ausfallen sollte, weil es – wie es in einem kurzen Anspiel zwischen Pfadfindern herauszuhören war- alles Quatsch ist, was das Gerede über „Glaube“, „Hoffnung“, „Liebe“, „Dankbarkeit“ und „Vergebung“ angeht, wurde ganz vehement verneint. Denn eine Welt ohne Hoffnung, Versöhnung, Liebe und Frieden wäre nicht Gottes Welt. Dieses kleine Licht, das da von den Pfadfindern in die Dunkelheit gebracht wurde, hat durch Teilen die Kirche und auch unsere Herzen heller gemacht. Dass der Wunsch nach Frieden gerade in der Advents- und Weihnachtszeit bei den Menschen sehr groß und präsent ist, zeigte sich ganz anschaulich darin, wie viele Menschen nicht nur aus unserer gesamten Pfarrei, sondern auch viele, die dem Glauben nicht mehr so nahestehen, gekommen sind, um das Friedenslicht für sich und viele auch für ihre Nachbarn und Verwandten mit nach Hause zu nehmen.
Im Anschluss an den Gottesdienst luden die Pfadfinder zu Glühwein, Tee und Plätzchen ein, was diesen Abend in gemütlicher und vorweihnachtlicher Atmosphäre abrundete.
Den Pfadfindern, Gemeindereferent Weberbauer, Pfarrer Sturm, den Messdienern und dem Chor TonArt ein herzliches Dankeschön für die Vorbereitung und Gestaltung dieses festlichen und stimmungsvollen Gottesdienstes!
Marion Schwarz