Donnerstag, 29. Juli 2021

Solilauf in diesem Jahr wieder virtuell

Gerne hätte wir die Teilnehmer des Solilaufs wieder im Mühlwaldstadion begrüßt. Doch da derzeit keine Gewähr gegeben werden kann, wie sich die Situation im September darstellt und die Gesundheit der über 1.000 Teilnehmer und der zahlreichen Besucher oberste Priorität hat, hat sich das Orgateam dazu entschlossen, wieder das erfolgreiche Konzept des virtuellen Laufs vom letzten Jahr zu übernehmen. Vom 10.-12. September sind Solilauffreunde - an welchem Ort der Welt auch immer - eingeladen, innerhalb von 60 Stunden ein Zeichen der „sportlichen Nächstenliebe“ zu setzen. Die Solilauf-Community wird über die sozialen Medien miteinander verbunden sein, wo es darum gehen wird, wer wo unterwegs sein wird, welche Teams sich bilden und wo welche kreative Aktivitäten angeboten werden. Die Teilnehmer melden ihre Ergebnisse und „Beweisfotos“ über die Internetseite, wo fortlaufend die Rangliste einsehbar sein und für einen spannenden Wettkampf sorgen wird.


Solilauf-Inseln und Partnerschaft mit der SV Elversberg

Neu werden in diesem Jahr - vorausgesetzt, die Pandemieordnung lässt das zu - die sogenannten Solilauf-Inseln sein: Auch wenn die Teilnehmer nicht alle an einem Ort zusammenkommen können, so wünscht sich der Veranstalter, dass die einzelnen Teams einen festen Stützpunkt haben, um den herum die Teammitglieder dann laufen. Das können Pavillons im Wald, vor einer Kirche oder auf dem Fußballplatz sein. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Neu ist dieses Jahr auch die Partnerschaft mit der SV Elversberg. Der Fußballverein hat das Mühlwaldstadion gepachtet und freut sich, dass in Zukunft der Solilauf an seinem Spielort zu Gast sein wird. Aber schon in diesem Jahr fühlt sich die SV Elversberg dem Benefizevent verbunden. Schon jetzt laufen Gespräche über die Ausgestaltung der Partnerschaft und die Unterstützung des virtuellen Laufs.

Regenbogenspielplatz in Uganda

Schon im vergangen Jahr wollte das Orgateam den Kindergartenbau in Uganda unterstützen, aber mit der Entscheidung für den virtuellen Lauf hatte man auf ein lokales Projekt gesetzt. Doch 2021 will man wieder auf das Hilfsprojekt in Uganda zurückgreifen. „Wir laufen für Bildungschancen ugandischer Kinder. Gestaltet den Regenbogenspielplatz des Kindergartens mit!“, so lautet das Motto. Der 16. Solilauf unterstützt damit das Projekt des saarländischen Vereins KISOBOKA e. V., der rein ehrenamtlich getragen und ausschließlich aus Spenden finanziert ist. Der Kindergarten ist mittlerweile fast fertig, aber es fehlt unter anderem noch die Außenanlage. Für das Orgateam ist diese sehr wichtig, denn Kinder lernen am liebsten im Freien. Ein vielseitiges Bewegungsangebot
mit Spielgeräten soll die Mobilität fördern, ein überdachter Essplatz und ein kleiner Nutzgarten gemeinsame Aktivitäten ermöglichen und den Entdeckerdrang der Kleinen in der Natur unterstützen. Mit dem Bau des Kindergartens hat der Verein KISOBOKA mit lokalen Materialien und Fachkräften sowie fairen Löhnen von Anfang an auf Nachhaltigkeit gesetzt.

In Uganda besuchen von zehn Kindern im entsprechenden Alter neun niemals eine vorschulische Bildungs- und Betreuungseinrichtung. In der Folge entwickeln sich erhebliche Defizite in den Bereichen der Motorik, Kognition sowie den Sozialkompetenzen. In dem  Kindergarten sollen Waisen- und benachteiligte Kinder bestmöglich auf ihre weiteren Lebensabschnitte vorbereitet und der Grundstein für ihre spätere Entwicklung gelegt werden. KISOBOKA e. V. möchte Kinder auch über die Kindergartenzeit hinaus begleiten und sicher stellen, dass sie ihre Entwicklung bestmöglich fortsetzen.

„Wir freuen uns, nun einen deutlichen Beitrag zum Abschluss des Kindergartenbaus leisten zu können und somit Kindern in Uganda, einem armen Land im globalen Süden, zu vermitteln, dass sie wertvoll und einzigartig sind und Chancen für eine bestmögliche Entwicklung verdienen“, sagt Gabi Strobel vom Orgateam.

Alle detaillierten und aktuellen Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit (ab August) unter www.solilauf.org und www.kisoboka.de