Montag, 12. Juli 2021

Zur Gebäudefrage der Pfarrei Heiliger Ingobertus

Weitere Informationen

Hier finden Sie einen ersten Entwurf zur Diskussion. Dies ist lediglich eine Arbeitsgrundlage, die verworfen, weiterentwickelt und neu justiert werden kann.

Hier finden Sie eine Kostenaufstellung, damit Sie einen ersten Überblick bekommen können über die Instandhaltungs- und Renovierungskosten unserer Gebäude und die Einnahmen durch Kirchensteuern.


Liebe St. Ingberterinnen und St. Ingberter,

die Pfarrei Heiliger Ingobertus muss sich Gedanken machen um den Unterhalt des Gebäudebestands. Drastisch eingebrochene Einnahmen und hohe finanzielle Belastungen durch die Vielzahl unserer Gebäude zwingen uns zum wirksamen Handeln.
Dazu haben wir eine Arbeits- und Diskussionsgrundlage entwickelt, die wir auf dieser Seite zusammengestellt haben. Ich möchte betonen, dass es sich dabei um Überlegungen handelt, nicht bereits um eine Entscheidung. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir uns dazu in den Pfarrgremien besprechen und - sobald wir verlässliche Informationen gesammelt haben - eine öffentliche Pfarrversammlung anbieten, bis letztendlich ein Beschluss des Verwaltungsrates zum gesamten Gebäudekonzept herbeigeführt werden kann. Wir werden pastorale und räumliche Schwerpunkte setzen, damit wir in den nächsten Jahrzehnten finanziell über die Runden kommen und vor allem, um gemeinsam Kirche sein zu können für die Menschen in St. Ingbert.
Ich weiß, dass unsere Kirchen und Pfarrheime nicht nur Gebäude aus Steinen sind, sondern voll sind mit Leben, mit wichtigen Teilen der Biografie. Deswegen ist dieser Prozess für viele aus verständlichen Gründen sehr schmerzhaft. Mir wären andere Entscheidungsgrundlagen und positivere Vorzeichen natürlich auch lieber. Nun müssen wir aber den Tatsachen ins Auge sehen und die Zeichen der Zeit nüchtern deuten, damit künftige Generationen auch die Möglichkeit haben, Christsein in St. Ingbert erleben zu können, wenn auch mit weniger und/oder anderen Gebäuden.
Ich habe großen Respekt vor denjenigen in unseren Gremien, die sich dieser Mammut-Aufgabe gemeinsam mit dem Pastoralteam stellen. Uns ist klar, dass wir mit Gegenwind rechnen müssen. Wir brauchen viel Mut und starke Nerven! Ich hoffe auf gute Gespräche und glaube an konstruktive, kreative und tragfähige Lösungen.

Viele Grüße

Daniel Zamilski, Pfarrer