Montag, 09. März 2020

Pfarrsekretärinnen wurden geehrt…

Frauenfastnacht am 20. Februar in St. Franziskus

Wie schon in den letzten Jahren hatten die FFFF, die freien Franziskaner Fastnachtsfreunde,  ein abwechslungsreiches Programm unter dem Motto „Franziskus treibt es bunt – Fastnacht auf dem Meeresgrund“ für alle Frauen der Pfarrei Hl. Ingobertus für den Fetten Donnerstag zusammengestellt. Frau Meyer und Sohn Julius berichteten als Protokoller über den Besuch des Bundespräsidenten und die damit verbundene Autofahrt im stadteigenen Kleinwagen. Der Fuhrpark der Stadt St. Ingbert lässt für solche Events noch zu wünschen übrig.
Die prominenten Fische Dorie (Gemeindereferentin Melanie Viehl) und Nemo (Pfarrer Armin Hook) waren geladen und plauderten ungeniert aus dem Nähkästchen, pardon Aquarium. Als Zuhörer inkognito wussten sie so manche Interna zu berichten, nur gesangstechnisch war der Vortrag noch ausbaufähig.
Konrad Weisgerber dozierte in gewohnt gekonnter Manier, mal humorig, mal bissig, über die Dengmeter Kommunalpolitik, den Klimawandel, und das Bier. Als Ampelmännchen ganz in Rot gekleidet schaltete er die mitgebrachte Ampel dann dementsprechend auf grün, bzw. rot, um seine Meinung zu dem vorgebrachten Thema zu demonstrieren.
Zwischendurch erfreuten einige Tanzdarbietungen die Faasebooze, Kinder der Kita St. Franziskus sangen ein Lied und der Baumichel mit seiner Gitarre war auch da. Herr Weberbauer führte mit Humor und auch einer Portion Sarkasmus durchs Programm und hatte für jeden Vortrag einen passenden Spruch parat.
Die Frauen aus der Gemeinde Herz Mariae waren auch dabei und sorgten mit ihrem „Landfunk“ für Gelächter. Wenn der Vortrag über Schweinezucht, Babypflege, Kochrezepte und Boxkampf auch etwas holprig war, die unfreiwillige Situationskomik glich dies wie immer aus.
Aus der Gemeinde St. Josef beteiligten sich Frau Jene und Frau Zintel mit einem Vortrag zum Thema Essgewohnheiten, der darin gipfelte, dass die alten Leute völlig unflexibel reagieren, wenn der einzige Nenner, auf den man sich essenstechnisch noch einigen kann, klares Mineralwasser ist. 
Die Klosterschnallen lehnten sich wie üblich weit aus dem Fenster. Die dringend notwendige Abschaffung des Zölibats wurde mit frecher Zunge gefordert und die Entkaplanisierung unseres Kaplan Höckys bedauert. Mit einem großartigen Gesangsvortrag brachten sie die Diakonweihe Herrn Weberbauers zu Gehör, grämten sich, dass sie schon getauft und verheiratet wären, und wünschten sich nichts sehnlicher, als von Herrn Weberbauer „nass“ gemacht zu werden. Das Publikum war begeistert und forderte eine Zugabe, die gerne gewährt wurde. Mark Greß als Sakristan der Gemeinde St. Franziskus stellte den recyclebaren Christbaum vor, ganz im Sinne Pfarrer Zamilskis. Am Ende ließ er wieder die Glocken sprechen, die unseren verliebten Kaplan beläuteten.
Zum krönenden Abschluss tanzten die Herren des MGV als Charleston-Mädchen mit ihrem Dandy zur großen Freude aller und ernteten viel Beifall. Herr Weberbauer dankte allen, die diesen Nachmittag möglich gemacht hatten: dem Orga-Team, den Aktiven des FFFF, allen Mitwirkenden und den Damen des Caritasausschusses, die wieder für das leibliche Wohl sorgten. Wir Pfarrsekretärinnen wurden auf die Bühne gebeten und mit einem wunderschönen Orden am lila Bande für unsere unermüdliche Arbeit im Dienst der Pfarrgemeinde geehrt. Das hatten wir nicht erwartet und freuten uns deshalb umso mehr.

Vielen Dank und weiter so, das Pfarrbüroteam Hl. Ingobertus