Montag, 16. März 2026
Ausbildung
zur ehrenamtlichen Leitung von Begräbnisfeiern
Trauernde trösten, Verstorbene begraben
Der Tod eines geliebten Menschen verändert schlagartig das Leben und löst oftmals Schmerz, Trauer und Ohnmacht aus. Seelsorgerinnen und Seelsorger begleiten Angehörige im Trauergespräch und unterstützen dabei, den Gefühlen Raum zu geben. Mit den Trauernden gestalten sie eine persönliche Begräbnisfeier. Trauernde zu trösten und Verstorbene zu begraben ist für Christinnen und Christen ein Werk der Barmherzigkeit und daher Aufgabe aller Gläubigen.
Ausbildung zur ehrenamtlichen Leitung von Begräbnisfeiern
Das Bistum Speyer bildet ehrenamtliche Begräbnisfeier-Leiterinnen und –Leiter aus, die eigenständig Trauergespräche führen und
Begräbnisfeiern vorbereiten und leiten. In 25 Einheiten (zu je 6 Stunden) vermittelt die Ausbildung zum einen wichtige Kenntnisse zur Situation Trauernder und angemessene Haltungen und Gesprächstechniken für das seelsorgliche Gespräch. Zum anderen geht es um die Vorbereitung und Leitung der Begräbnisfeier mit der
Auswahl von Gebeten, Schriftlesung und der Formulierung einer Ansprache (Homiletik), in der das Leben der verstorbenen Person gewürdigt und der Glaube an die Auferstehung verkündet wird.
Eine Beschreibung der Ausbildungsinhalte finden Sie auf der Innenseite des angehängten Faltblatts.
Diese Ausbildung erfordert die Bereitschaft, sich auf persönliche Lernprozesse und eigene Glaubensfragen einzulassen und in Absprache mit den hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern regelmäßig (ungefähr 1-2 Mal im Monat) Trauernde zu begleiten und Begräbnisfeiern zu leiten.
Sie haben Interesse an der Ausbildung?
Gerne schicken wir Ihnen ein Bewerbungsformular zu. Dieses erhalten Sie hier:
Bischöfliches Ordinariat Speyer
Sekretariat des Fachbereichs Liturgie
Frau Martina Putnik
Webergasse 11, 67346 Speyer
06232/102-314
liturgie@bistum-speyer.de
Nach Ihrer Bewerbung werden Sie zu einem Orientierungsgespräch eingeladen. Die endgültige Zusage erhalten Sie nach dem Gespräch.
Die Kosten für die Ausbildung übernimmt das Bischöfliche Ordinariat.
