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In den Straßen von St. Ingbert

Gott wird Mensch. Nicht nur ein bisschen, sondern ganz. Und nicht nur damals, sondern heute. Einen Anfang wagen, laufen lernen, hinfallen und aufstehen, sich Sorgen machen, verliebt sein, verlassen werden, den Frühling riechen, Angst haben, jemanden verlieren, geborgen sein, Wut im Bauch haben, aufs Kreuz gelegt werden, scheitern und sterben – das alles kennt er nicht nur vom Hörensagen. Mir tut das gut. Ein Gott, der nicht nur so tut, als würde er mich verstehen, sondern einer, der wirklich mit mir lacht, liebt, leidet und lebt. Und ich glaube ganz fest, ich bin ihm schon begegnet. Selten sang dabei ein Engelschor, und Sternenglanz gab es auch nicht. Aber hell und warm wurde es doch irgendwie, wenn ich ihn traf. Ich bin davon überzeugt, Gott wohnt im Zimmer nebenan, nur manchmal finde ich die Tür nicht. Er ist unterwegs, macht seine Streifzüge durch die Welt, und ich habe beschlossen, mich auf die Suche nach ihm zu machen. Morgen fange ich damit an. Mal wieder. In den Straßen von St. Ingbert.

Den ganzen Text gibt’s hier (auch zum Hören): www.heiliger-ingobertus.de/weihnachten/weihnachtspredigt

Segen

Es segne dich,
die Menschen, die du im Herzen trägst
und die Wege, die du gehst
Gott, der Mensch geworden ist:
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.

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