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Am Morgen, kurz bevor der Wecker piepst, habe ich einen Traum:
Ich sitze am Kamin und schaue in die Flammen.
Ich sage: „Du wolltest doch bald mal vorbeikommen. Wir warten auf dich.“
Und Gott antwortet.
„Mach ich“, sagt er.
„Ach“, sage ich. Und weil mir nichts Besseres einfällt, frage ich, wie ich ihn denn erkennen würde. Man weiß ja nichts Genaues, außer das Gerücht, er trüge Bart.
„Ich werde dich ansehen“, sagt Gott. „Daran wirst du mich erkennen.“
Die Katze maunzt, der Wecker geht.
Seit diesem Morgen gehe ich durch die Straßen und suche jedes Menschen Blick.

Segen

Es segne dich,
die Menschen, die du im Herzen trägst
und die Wege, die du gehst
Gott, der dir Ansehen schenkt:
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.

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