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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden die zur Pfarrei Heilier Ingobertus in St. Ingbert gehören.

St. Ingbert

Herz Mariae, St. Franziskus, St. Hildegard-St. Barbara, St. Josef, St. Konrad, St. Pirmin und St. Michael


Sulzbach-Schnappach

gehört zur Gemeinde St. Hildegard-St. Barbara

Gottesdienst zur Errichtung der neuen Pfarrei - Übergabe der Pfarrei-Kerzen an die Vorsitzenden der Gemeindeausschüsse.

Freitag, 29. September 2017

90 Jahre Kirchenchor St. Hildegard, St. Ingbert

Am 17.09.2017, dem Patrozinium der Heiligen Hildegard, war es soweit. Der Kirchenchor der Gemeinde St. Hildegard feierte sein 90-jähriges Jubiläum.

Es waren viele Gäste gekommen, um gemeinsam mit dem Chor dieses Ereignis zu feiern. Zu Beginn des Festgottesdienstes begrüßte Pfarrer Andreas Sturm den Hauptzelebranten Diözesanpräses Markus Magin, die Mitglieder des Chores, Pfarrer Peter Vatter, Pfarrer Karl Josef Lindemann, Pfarrer Armin Hook und Gemeindereferent Holger Weberbauer, sowie die Ehrengäste und die zahlreichen Gottesdienstbesucher. Diözesanpräses Markus Magin dankte ihm und stellte fest, dass er sehr gerne ins Saarland komme. Zuletzt sei er beim Diözesankirchenmusiktag in St. Ingbert gewesen, der ihn musikalisch beeindruckt habe, und als Kaplan habe er seine Zeit in Lautzkirchen verbracht.

Die Heilige Hildegard war eine Musikerin, und für sie war Singen ein Ausdruck für den Glauben. Wer aktiv im Gottesdienst singt und musiziert, dem fällt es leichter, mit Gott in Kontakt zu kommen. In seiner Predigt stellte Präses Markus Magin die Aussage: „Das wird nicht mehr besser“, der Aussage: „Seht, ich mache alles neu“ gegenüber. Glauben wir daran, dass alles besser und neu wird, oder wird es doch nicht mehr besser? Gerade in den Kirchenchören komme oft die Aussage, dass es im Augenblick noch gehe, es singen noch so viele im Chor. Haben wir die Überzeugung, dass wir neue Menschen gewinnen können, andere begeistern können mit unserem Gesang oder werden die Kirchenchöre und die Kirchenmusik untergehen? „Seht, ich mache alles neu“, das belegte Präses Markus Magin mit Beispielen wie der Neugründung der Diözese Speyer vor 200 Jahren oder mit der Reformation vor 500 Jahren, die Neues auch für die katholische Kirche brachte, was dringend notwendig war. „Gott ist treu“, auf diese Zusage können wir vertrauen. Wir müssen immer wieder neu aufbrechen. Das wird uns Mut und Freude schenken auch in der Kirchenmusik.

Die Chorgemeinschaft St Hildegard / St Josef zeigte im Festgottesdienst, dass sie sich auf den Weg macht in die Zukunft. Gemeinsam sangen sie die eigens für den Chor St. Hildegard geschriebene Messe „Missa Immensus Deus“ von Hans Simon. Begleitet wurde der Chor von Mitgliedern der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken/Kaiserslautern, sowie der Sopranistin Susanne Gastauer. Die Leitung hatte Christian von Blohn. Zum Abschluss des Gottesdienstes erklang nach dem Schlusssegen noch das „Halleluja“ von G. F. Händel.

Danach stellten sich alle Chormitglieder im Chorraum auf. Die Vorsitzende Elisabeth Klehr- Schneider hielt die Festansprache und bedankte sich mit einer gelben Rose bei jedem Chormitglied. Aber auch das Pastoralteam und der Chorleiter, sowie den Ehrenchorleiter Fritz Demerath, der natürlich auch gekommen war, erhielten eine Rose als Dank für die Unterstützung in all den Jahren.

Landrat Dr. Theophil Gallo sprach Grußworte des Dankes an den Chor und wünschte ihm für die Zukunft auch weiterhin viel Erfolg. Ortsvorsteher Dr. Ulli Meyer dankte dem Chor und stellte fest: „wer singt, betet doppelt.“ Auch Helmut Haag, der als Vertreter für die evangelische Kantorei Glückwünsche überbrachte und sich persönlich für die vielen schönen gemeinsamen Konzerte und die damit gelebte Ökumene bedankte, sagte: „Gesang ist die Leiter zum Himmel, Chorgesang ist der Fahrstuhl.“ Christian von Blohn verlas einen Brief von Fritz Demerath, in welchem dieser die Geschichte des Chores aus seiner ganz persönlichen Sicht und der seines Vaters, der den Chor 1927 als Chorleiter mitbegründet hatte, darstellte. Diözesanpräses Markus Magin übermittelte am Schluss noch herzliche Glückwünsche des Bischofs und des Cäcilienverbandes.

Im Anschluss lud der Kirchenchor zu einem gemütlichen Beisammensein im festlich dekorierten Pfarrheim St. Hildegard ein, wo alle bei köstlichem Essen, einem leckeren Gläschen Crémant, sowie Kaffee und Kuchen ins Gespräch kamen und den Chor feierten.

Das nächste große Konzert der Chorgemeinschaft findet am 18. November statt. In der Kirche St. Josef wird das „Deutsche Requiem“ von J. Brahms aufgeführt.

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